8. Sinfoniekonzert des Oldenburgischen Staatstheaters

Sonntag. 3.6.2018:         18.00 Uhr

Montag, 4.6.2018:          19.30 Uhr

Monumental

Mit seinen ‚Gurre-Liedern‘ bescherte Arnold Schönberg einem überraschten Wiener Publikum am 23. Februar 1913 ein Werk voll spätromantischen Wohlklangs. Jubelrufe schallten ihm entgegen und die Zeitungskritiken überschlugen sich vor Begeisterung. Dass dieses Oratorium klang wie längst kein anderes seiner Werke mehr, lag an der langen Entstehungszeit: Schon bald nachdem die deutsche Übersetzung der ‚Gurresange‘ des dänischen Dichters Jens Peter Jacobsen 1899 erschienen war, hatte der junge Schönberg einige Gedichte daraus zur Vertonung ausgewählt: zunächst für Gesang und Klavier, dann als Grundlage eines großen dreiteiligen Oratoriums. Die zugrundeliegende mittelalterliche Legende erzählt von der tragischen Liebe des Königs Valdemar IV. Atterdag (1320 – 1375) zu seiner Geliebten Tove und spielt vor allem in Schloss Gurre im Norden Seelands.

Die kompositorische Arbeit hatte Schönberg bereits 1901 beendet – doch die aufwändige Instrumentierung zog sich über zehn Jahre hin und nahm immer größere Ausmaße an: Mit 129 Orchestermusikern, drei vierstimmigen Männerchören, einem achtstimmig gemischten Chor, fünf Solisten und Sprecher gelten die ‚Gurre-Lieder‘ als größtbesetztes Werk der Musikgeschichte.

Arnold Schönberg (1874—1951): Gurre-Lieder
Oratorium für fünf Gesangssolisten,
Sprecher, Chor und Orchester

In Kooperation mit dem Theater Bielefeld

Dirigent: Hendrik Vestmann
Waldemar: Thomas Mohr
Tove: Sarah Kuffner
Waldtaube: Melanie Lang
Bauer: Kihun Yoon
Klaus Narr: Daniel Pataky
Sprecher: N. N.
Chor und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters
Chor und Extrachor des Theaters Bielefeld
Oldenburgisches Staatsorchester
Bielefelder Philharmoniker
Informationen

Veranstaltungsort:
Halle 1 / Kongresshalle

Tickets:

Veranstalter:
Oldenburgisches Staatstheater
Theaterwall 28
26122 Oldenburg