3. Sinfoniekonzert des Oldenburgischen Staatstheaters

Von Rhein und Donau

Der gebürtige Bonner Ludwig van Beethoven, der 1792 vom Rhein an die Donau zog, wurde zum einflussreichsten Wiener der Musikgeschichte. Um sein 1805/06 entstandenes viertes Klavierkonzert ranken sich Werke des Urwieners Franz Schubert und des Wahlrheinländers Robert Schumann. Letzterer sah darin „Beethovens vielleicht größtes Klavierkonzert“ und auch der „Ausdrucksmusiker par excellence“ (FAZ) Matthias Kirschnereit ließ sich davon nur zu gerne nach Oldenburg locken.

Die Ouvertüre zu ,Rosamunde‘ ist der Auftakt zu einer Schauspielmusik, die Franz Schubert 1823 zu dem Schauspiel ,Rosamunde, Prinzessin von Zypern‘ der Dichterin Helmina von Chézy schrieb. Nur wenig später starb Schubert im Alter von 31 Jahren und versank in Vergessenheit – bis einige Jahre später Robert Schumann während eines Wien- Aufenthaltes seine Werke wiederentdeckte und darin entscheidende Anregungen für sein eigenes sinfonisches Schaffen fand.

Im September 1850 zog Schumann mit seiner vielköpfigen Familie aus Dresden nach Düsseldorf, wo er den Posten des Städtischen Musikdirektors antrat. Seine Begeisterung über die wunderbare Rhein-Landschaft schrieb er schon bald in seiner dritten, ,Rheinischen‘ Sinfonie nieder, zu der ihn auch besonders die Erhabenheit des Kölner Doms inspirierte.

Franz Schubert (1797—1828): Ouvertüre zu ‚Rosamunde‘ D 797
Ludwig van Beethoven (1770—1827): Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Robert Schumann (1810—1856): Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“

Dirigent: Hendrik Vestmann

 

Informationen

Einlass:
ab 17.00 Uhr

Beginn:
18:00 Uhr

Ende:
20:15 Uhr

Veranstaltungsort:
Halle 1 / Kongresshalle

Tickets:

Veranstalter:
Oldenburgisches Staatstheater
Theaterwall 28
26122 Oldenburg